Katalogeintrag 278

Nominal
Guldengroschen
Metall
Silber/Billon
Jahr
1513
Herrscher
Johann III. (1511–1539)
Durchmesser
44 mm
Gewicht
29,1 g

Abbildung

  • Vorderseite

    Vorderseite der Münze zu Katalognummer 278
  • Rückseite

    Rückseite der Münze zu Katalognummer 278

Quelle

Katalogeintrag
Alfred Noss, Die Münzen von Berg und Jülich-Berg, I. Band, München 1929, S. 200 Digitalisat
Abbildung
Alfred Noss, Die Münzen von Berg und Jülich-Berg, I. Band, München 1929, Tafel 11 Digitalisat
Nachweise

Sammlungsnachweise

  • Düsseldorf Düsseldorf, Historisches Museum
    .

Katalogangaben

  • Madai 3786, Ex.
    Garthe Garthe Hugo — J. M. Heberle 1884
    6930,
    Farina Farina Karl — Adolph Hess 1893
    1648 und
    Weygand Weygand Max — Hess Nachf. 1917
    308.

Der Datenstand führt die Varianten. Vorder- und Rückseitenfassungen werden getrennt dargestellt; Stempel werden nicht paarweise gekoppelt.

Vorderseite

Beschreibung Nach links sprengender Reiter in vollständigem Harnisch; mit der rechten Hand schwingt er über seinem Kopf einen krummen Säbel. Der Helm trägt eine Zier von wehenden Federn und eine lange schmale Decke, das Zaumzeug des Pferdes ist mit Edelsteinen geschmückt. Unter demselben: ✿I5I3✿.

Im Druck steht hier Der nach links sprengende Reiter wie vorher, unter demselben: »1513= – die Beschreibung baut auf Noss 277, Vorderseite auf.

Herkunft dieser Beschreibung

Im Druck Der nach links sprengende Reiter wie vorher, unter demselben: »1513=

Direkter Bezug Noss 277, Vorderseite

Legende ✠IOhS'✿SENIOR✿FILIV'✿D'✿CLIV'✿DVX✿IVL'✿Z✿MO'✿C°✿M'

Quellenabbildung Vorderseite

  • Scan-Ausschnitt der Vorderseite zu Katalognummer 278

Rückseite

Beschreibung In der Mitte der Schild von Jülich, durch ein Ringel mit dem darüber schwebenden Helm verbunden. Dieser hat als Zier einen Wolfskopf zwischen zwei Flügen. Unten herum im Halbkreis fünf kleinere Schilde, von diesen der mittelste etwas größer als die anderen und mit dem Schild von Jülich mittelst eines Ringels zusammen hängend. Sie enthalten von rechts nach links die Wappen von Kleve, Mark, Ravensberg, unbestimmt (s. unten) und Berg. Die beiden Eckschilde sind behelmt und zwar einwärts gerichtet. Der klevische Helm trägt ein gekröntes Stierhaupt, der bergische einen Pfauenschweif. Um den Jülicher Schild hängt an beiden Seiten ein gewelltes Band, wie von einem Orden, dessen Kleinod ein kleiner Leopard sein kann, der unterhalb des ravensberger Schildes sichtbar ist. Oben auf beiden Seiten der Jülicher Helmzier ein sechsstrahliger Stern, in der Mitte ausgeschnitten.

Legende ✿IOhS'✿SENIOR✿FILIV'✿D'✿CLIV'✿DVX✿IVL'✿Z✿MO°

Quellenabbildung Rückseite

  • Scan-Ausschnitt der Rückseite zu Katalognummer 278